Der FED-Chef Ben Bernanke hat am gestrigen Tag offiziell angekuendigt, dass die FED eine laxe Politik in Baelde verwirklichen kann. Die Finanzbehoerde werde wieder anfangen, den Teilnehmern fuer positive Preiskurse Anleihen abzukaufen und somit den Maerkten Liquiditaet bieten, falls die US-oekonomie sich immer noch als schwach herausstellen sollte, was aktuell offenbar der Fall ist.
Der FED-Chef ziehe auch in Betracht, das gerade auslaufende Programm zum Beziehen von Staatsanleihen durch ein weiteres System zu ergaenzen, in welchem dann wieder US-Staatsanleihen eingekauft wuerden- die Federal Reserve finanziert so im Endresultat durch den Druck von Dollarnoten den amerikanischen Staatshaushalt.
Anstatt "Wir werfen die Gelddruckerei an" heisst das allerdings jetzt "Quantitative Easing 3" im Jargon der der Notenbank der USA.
Erst im Mai war das aktuellste Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen der US-Notenbank im Volumen von ca. 600 Tausend Millionen US-Dollar zuende gegangen, - damals hiess es jedoch noch "Wir denken nicht daran, das noch zu verlaengern, das waere nicht das richtige Zeichen nach aussen hin"... scheinbar hat man nun einen Gesinnungswandel ausgefuehrt oder frueher schlichtweg nicht die Wahrheit gesagt.
Ben Bernanke von der FED substanziert seinen scheinbar ploetzlichen Gesinnungswechsel damit, dass die Schwaeche der US-oekonomie sich bestaendiger gezeigt habe als am Beginn erdacht.
Sollten die Vereinigten Staaten von Amerika tatsaechlich die Maerkte nach wie vor mit Dollars fluten, wird sich dies auch in Zukunft positiv auf das Niveau vom Goldpreis auswirken, - erst die letzten Tage wurden immer wieder neue Spitzenkurse gemeldet, bishin zu knapp 1600 Dollar pro Unze Gold. In der Bundesrepublik notiert das Goldpreisniveau zur Zeit rund um das Allzeit-Rekordhoch bei etwa 1115 € je Unze, also 31 Gramm. Gold kaufen lohnt sich daher wirklich im Moment.
